Veranstaltungen / Ausstellungen


Offizielle Einladung vom 10. September 2017 an alle interessierten Lithographen:

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Kolloquium am 6. Dezember 2017

Aktuell haben bereits 33 Lithographen ihre Teilnahme zugesagt! (Stand: 28. Juni 2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits mitgeteilt veranstaltet die Internationale Senefelder-Stiftung am 6.Dezember 2017 ihr erstes Senefelder-Kolloquium in Offenbach. Dies ist der internationale Tag der Lithographie. Aufgrund der vielen Rückmeldungen senden wir Ihnen nun genauere Angaben. Die wichtigsten Topics werden aus dem Keynote-Vortrag, den Kurzbeiträgen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen und der moderierten Diskussion über vier Thesen bestehen. Am Vorabend werden wir bei einem Empfang im Rathaus begrüßt und uns anschließend gegenseitig kennenlernen. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben, Angaben zu Ort und Übernachtungsmöglichkeit wird Ihnen nach formloser Anmeldung mitgeteilt.

Es würde uns sehr freuen, wenn möglichst viele teilnehmen, die aktiv mit der Lithosteinen befasst sind.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Prof. Dr. Gerhard Kilger                                                                                                                                      Vorsitzender der Senefelder-Stiftung

 

Programm und Thesen

 

“Quo vadis: saxa loquuntur?”

 

05.12.2017       (House of Municipal history / Town hall)

 

 16.00 h            Möglichkeit der Besichtigung der Senefeldersammlung /

      Possibiltiy to visit the Senefelder collection

      (Haus der Stadtgeschichte)

 19.00 h            Empfang im Rathaus Offenbach / Reception in the Town Hall Offenbach

 

06.12.2017       (Landeskunsthochschule Offenbach/academy of fine art)

 

 09.00 h            Registrierung / Registration

 09.15 h            Begrüßung / Welcome

 09.30 h            Keynote-Vortrag u. Diskussion / Keynote lecture and discussion

 10.30 h            Kaffeepause / Coffee break

 11.00 h            Panorama 1

 12.30 h            Mittagessen / Lunch

 13.30 h            Panorama 2

 15.00 h            Kaffeepause / Coffee break

 15.30 h            Diskurs: Thesen 1 – 4 / Discourse Theses 1 - 4

 17.00 h            Abreisen / Departure

 

 THESEN ZUR LITHOGRAFIE

 

 1.    Die professionelle Lithografie ist im 20.Jahrhundert gestorben. Gegenwärtig gibt es weltweit nur noch wenige Experten, die berufliche Erfahrung in der historischen Drucktechnik besitzen. Um dem Verlust des noch vorhandenen Wissens entgegen zu wirken, sind Weitergabe und Dokumentation des materiellen und immateriellen Erbes notwendig.

 

2.    Die künstlerische Lithografie verwendet die Möglichkeiten des Steindrucks in Verbindung mit experimentellen und kreativen Techniken. Ihr Ziel besteht nicht in der professionellen Vervielfältigung von Vorlagen, sondern im schöpferischen Prozess für die Herstellung von Kunstwerken. Da diese künstlerischen Prozesse eine wichtige Weiterentwicklung der Lithografie darstellen, sind Weitergabe und Dokumentation dieser künstlerischen Prozesse wichtig.

 

3.    Der Wert der originalen Drucktechniken wird gegenwärtig auf dem Markt zu gering bewertet. Obwohl die Herstellung einer Lithografie im Gegensatz zu anderen künstlerischen Techniken sowohl fachlich als auch zeitlich einen meist höheren Aufwand erfordert, wird der Gegenwert allgemein nicht wahrgenommen. Es ist daher notwendig, Kunstexperten, Sammler, Museen, Galeristen und Kunstkritiker davon zu überzeugen, dass Handabzüge von Lithografien in kleiner Auflage als Originale anzusehen sind.

 

4.    Die meisten Lithografie- Werkstätten haben Kenntnis voneinander; es haben auch einige Treffen stattgefunden. Trotzdem ist der Ausbau eines Netzwerkes aller weltweiten Aktivitäten vonnöten. Es sollte unser Bestreben sein,  in diesem Netzwerk den Austausch, das Zusammenwirken und die Informationen zu verbessern.

 



Lithographentag am 6. Dezember 2016

Interessierte Künstler und Bürger verfolgten auf dem MAN-Werksgelände die Arbeitsschritte des Druckmeisters Hügelow bei der Herstellung eines Steindrucks.

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